Hallo Cornelius,
auch mit weniger als 25 Jahren kann man meiner Meineung nach ein zu vielen älteren Personen vergleichbares Geek-History-Niveau erreichen wenn man die “igitt alt”-Hürde übewindet und sich trotzdem alte Systeme/Spiele/Filme/etc anschaut und die Hintergründe dabei nicht außen vor lässt. Zudem mach ich “Geek/Nerd” eher am Verhalten der Person fest. Wenn Jemand sich für Technik interessiert, pragmatisch denkt und bereit ist Dinge zu verbessern, ist es mir egal ob er noch ein V.32 per Pfeifen emulieren kann oder nicht – das ist eine schöne Andekdote aus der Vergangenheit, aber für die jetzige Zeit kaum von praktischem Nutzen. Das ist keine Frage des alters “sondern Rationalität und Praktizität.”.
Die größeren Brillen lassen sich gut mit Heißkleber oder Gaffa wieder reparieren und die kurzen Hosen bieten zudem keinen effektiven Schutz vor Sonnenbrand – um deine Argumentationsliste etwas zu erweitern. Galactica hieß allerdings schon immer Galactica und nicht Galaktica.
Durch DnD gibt es zwar viele Überschneidungen im Fantasybereich, bei HP sehe ich allerdings auch keinen Grund einen direkten Bezug zu meine Geek/Nerd-Definition herzustellen. Bei BM-Returns kann ich dir jedoch nicht zustimmen: Nimm den Film mal und ersetze Batman durch eine beliebige, unbekannte Figur um den Blick von der Verunstaltung der Serie abzulenken. OK, und übersieh’ die zweifelhafte Story. Was bleibt? Ein Film in dem viele Technik-Fiktionen gezeigt werden – nicht unbedingt Geek-Feindlich, oder?
Am Ende hat natürlich jeder seine eigene Definition – meine ist nun mal der Technik-Geek, generell bezeichnet der Begriff aber eher den Fachidioten und den gibt’s in allen Bereichen – wegen mir auch Harry Potter.